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Johanna Gräfin von Schaffgotsch (1842-1910)

Die Zentralbibliothek lädt am 10. Juni 2010 um 17.00 Uhr zum Vortrag über das "schlesische Aschenputtel" Johanna Gräfin von Schaffgotsch ein.
Referentin ist Frau Prof. Joanna Rostropowicz von der Universität Oppeln.

Johanna Gräfin von Schaffgotsch, geb. am 29. April 1842 in Poremba bei Ruda, sicherte sich durch ihre zahlreichen Wohltaten einen festen Platz im Gedächtnis der Oberschlesier. Sie stammte aus einem armen Hause, im Alter von sechs Jahren erbte sie das Vermögen ihres Gönners Carl Godulla und heiratete 1858 den Aristokraten Hans Ulrich von Schaffgotsch. Als Gräfin stiftete sie u. a. die Kirche und das Krankenhaus in Godulla, die Schule in Morgenroth, die Kirchen in Orzegow, Neubeuthen und Bobrek; unterhielt das Waisenhaus in Beuthen. Trotz ihres sozialen Aufstiegs verlor sie keineswegs die Sensibilität für menschliche Not. Sie besuchte arme Bergwerk- und Hüttenarbeiter, sprach mit ihnen auf Schlesisch und fragte nach ihren Bedürfnissen. Menschen, die mit ihr in Berührung kamen, meinten, sie habe ein gutes Herz und viel Nächstenliebe gehabt, und sei immer bereit gewesen jedem Menschen, der ihr begegnete, zu helfen. Schaffgotsch starb im Jahre 1910 und wurde in der Kapelle (Mausoleum) unweit ihres Schlosses in Kopitz beigesetzt.
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CENTRALNA BIBLIOTEKA POLSKO – NIEMIECKA CARITAS
im. Josepha von Eichendorffa
bibliocaritas@opole.opoka.org.pl

 27.05.2010, 08:41

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